Theater-AG

Seit dem Schuljahr 2006/2007 führt Britta Strese Regie, die zunächst von Rabea Herrmann unterstützt wurde und im Schuljahr 2011/2012 mit Tibor Stettin zusammen arbeitete. Im Schuljahr 2012/2013 arbeitete Tibor Stettin mit Ina Samel zusammen. Mit der Rückkehr von Britta Strese zum Schuljahresbeginn 2013/2014 wird diese wieder die Leitung der Arbeitsgemeinschaft übernehmen. Zuvor stand die Theater AG seit Anfang der 1990er Jahre unter der Leitung von Helmut Meyer.
In jedem Jahr ist die erste Amtshandlung, eine Truppe zusammen zu bekommen, die das geplante Stück auf der Bühne umsetzt. Dabei gilt es immer wieder, neue und junge Talente mit einzubauen, da die "Altgedienten" und Erfahrenen spätestens mit ihrem Verlassen der Schule sich auch aus der AG verabschieden. Die gezeigten Stücke zeichneten sich meistens durch etwas "Witziges" (so H. Meyer) aus, in denen auch das Makabere nicht zu kurz kam. Gespannt sind die Zuschauer auch jedes Mal auf das Bühnenbild, das mit Hilfe anderer Lehrkräfte und des Hausmeisters in die Aula gebastelt wird.
Nach der "Findungsphase" proben die Mitglieder der AG einmal wöchentlich, wobei sie einige Wochen vor den Aufführungen für mehrere Tage in den Workshop abtauchen, um den jeweiligen Stücken den letzten Schliff zu verpassen.
Unten sind die Stücke aufgelistet, die in den letzten Jahren gezeigt wurden.

Respekt vor anderen

Respekt vor sich selbst

Das ist der Grundtenor von "Verrücktes Blut" - dem diesjährigen Stück der Theater-AG.

Respekt sollte man aber auch haben vor der Leistung der Theater-AG.

In diesem Jahr zeigt die Theater-AG ein fremdes Stück, das sie sich durch ihre Inszenierung zu Eigen gemacht hat. Ein Stück immerhin, das im Jahr 2011 in der Zeitschrift "Theater heute" zum „Deutschsprachigen Stück des Jahres“ gewählt wurde.

Das abendfüllende und zum Nachdenken anregende Stück kam bei der Premiere an. In der Nachbesprechung wurde im Publikum der Wunsch geäußert, dass das Stück noch mehrfach, vielleicht auch an anderen Schulen, aufgeführt werde.

Aber was ist nun dieses Stück?

Man nehme...

Collage„Verrücktes Blut“ heißt das Stück, das die Theater-AG in diesem Jahr aufführen wird.

In den letzten Tagen sind im Gebäude noch so manche Plakate verteilt worden - davon hier eine Auswahl.

Premiere ist am 16.03.15 (Beginn mit Einführung: 18:30 Uhr). Eine zweite Aufführung gibt es am 18.03.15 (18:30 Uhr).
Das Stück befasst sich mit vielen Themen, die unsere Gesellschaft immer wieder beschäftigen: Wie lebt und lernt es sich in einer „erzwungenen“ Gemeinschaft? Welche Rolle spielt die Sprache dabei? Und was passiert, wenn Gewalt mit ins Spiel kommt…?

Empfohlen ist das Stück ab 13 Jahren.

Die Verwandlung von Franz Kafka - in verwandelter Form - war 2014 das Stück der Theater-AG. An dieser Stelle ein kurzer Rückblick. Das Plakat mit der Vorankündigung findet sich hier.

„ES“

Plakat

Eine Produktion der Theater-AG des Werner-von-Siemens-Gymnasiums frei nach Motiven von Franz Kafka Dienstag, 4. und Donnerstag, 6. März um 19.00 Uhr.

Eines Tages wacht Gregor Samsa in Gestalt eines Käfers auf. Das hat natürlich Folgen; Gregor „funktioniert“ fortan nicht mehr, wie er es bisher getan hat. Die Familie, die bislang gut von Gregors Einkünften gelebt hat, muss ihr Geld nun selbst verdienen. Und Gregor hat endlich Zeit für sich selbst…

Die Theater-AG des WvS zeigt mit „ES“ eine Eigenproduktion nach Motiven von Franz Kafkas „Verwandlung“.

Ein-gutes-Stueck-Moral-400Auf die Suche nach dem, was wir hinlänglich als Gut bezeichnen, machten sich Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in ihrem selbst entwickelten Stück „Ein gutes Stück Moral“. Sie zeigen Stationen aus dem Leben von uns Menschen um zu ergründen, was denn nun wirklich gut ist. Dabei treffen sie auch auf allerhand Böses, sodass dieser kurzweilige Theaterabend einen Einblick in die uns alle umgebende Realität gibt, die letztlich nicht immer unseren Moralvorstellungen entspricht…

Liebe ist Plakat-230Auch in 2012 stand eine Eigenproduktion auf dem Programm. Das selbstgeschriebene Stück betrachtete das Thema "Liebe" mit ihren unterschiedlichen Facetten, dabei kamen neben Sprechrollen auch viele körpersprachliche Mittel wie Pantomime oder Tanz zum Einsatz. Im Artikel finden sich Bilder der Aufführung sowie Berichte der Goslarschen Zeitung: Im Vorfeld berichtete die Goslarsche Zeitung im Artikel "Neugierig, mutig und experimentell" von den Probearbeiten, eine weitere Vorankündigung erschien am 3. März. Die Rezension erschien am 8. März, verschiedene Fotos der Premiere finden sich unter www.jungeszene.net.

2011Clique-Plakat-250Die Theater-AG erschuf in diesem Jahr erstmals seit langer Zeit wieder eine Eigenproduktion. Es dreht sich um Themen, die die Schülerinnen und Schüler bewegen.

      Woher komme ich & wohin gehe ich?
      Wie / Warum  wird man so, wie man jetzt ist?
      Wie und was will man werden?
      Wie wirkt man auf andere und wie ist man wirklich?
      Welche Umstände führen dazu, dass man sich zu einer Clique zugehörig fühlt oder auch nicht?
      Welche Rolle spielt dabei die Liebe zu Menschen?
         zur Musik?
            ...?

Mit einer gehörigen Portion Humor, Selbstironie, Spaß und viel Energie stellen die SpielerInnen tänzerisch und spielerisch unterschiedliche und z.T. stereotype Charaktere dar, die sich auf den Weg begeben ...
Am 14. und 16. Februar 2011 in der Aula des WvS.

Bilder von dem Stück finden Sie im Bericht ebenso wie die Mitwirkenden und den Artikel der Goslarschen Zeitung.

Theater AG 2010 Verliebt in Bad Harzburg P02 250Alles gerät in dem beschaulichen Kurort Bad Harzburg aus den Fugen, als dort gewichtige, historische Persönlichkeiten auf literarische Figuren treffen und nichts Wichtigeres zu tun haben als Theater zu spielen. Was passiert, wenn dann auch noch der Teufel samt seiner Hexenschaft auftaucht und Zauberei mit ins Spiel bringt, lässt sich kaum mehr in Worte fassen. Dieses Verwirrspiel muss man mit eigenen Augen sehen...
Die Textgrundlage für dieses Stück lieferte der ehemalige Leiter der Theater AG, Helmut Meyer.
Am 9. und 10. März 2010 in der Aula des WvS.

Die Mitwirkenden und die Artikel der Goslarschen Zeitung finden Sie hier ebenso wie weitere Bilder von dem Stück. Zudem gestaltete ein Kunstkurs der 13. Klassenstufe die Plakate für dieses Stück. Eine Auswahl der Arbeiten ist hier ausgestellt.

Kill Ill schwarz-250Die Bewohner einer verarmten, heruntergekommenen Stadt hoffen auf Reichtum. Ein personifizierter Hoffnungs­schimmer erstrahlt am Horizont, als eine ehemalige Bewohnerin ihr Geld scheinbar in dieses „Kaff“ investieren will. Natürlich ist es nicht so einfach, wie es zunächst scheint.
Der Konsum breitet sich aus wie ein Lauffeuer und stürzt die gesamte Stadt in ein nicht zu bändigendes Chaos, aus dem keiner entfliehen kann ...

Am 16. und 17. März 2009 in der Aula des WvS.
Zu Bildern der Aufführung und einer Übersicht der Mitwirkenden geht es hier.