Warum?? – Zitate einiger Philosophen und Mathematiker:

Albert Einstein:

„Mathematik ist die einfachste aller Wissenschaften, da sie nichts weiter erfordert, als Nachdenken.“
„Wie ist es möglich, daß die Mathematik, letztlich doch ein Produkt menschlichen Denkens, unabhängig von der Erfahrung, den wirklichen Gegebenheiten so wunderbar entspricht?“

J. H. Fabre:

„Die Mathematik ist eine wunderbare Lehrerin für die Kunst, die Gedanken zu ordnen,
Unsinn zu beseitigen und Klarheit zu schaffen.“

Georg Polya:

„Vergeßt nicht: Wenn ihr schwimmen lernen wollt, dann geht mutig ins Wasser,
wenn ihr lernen wollt, Aufgaben zu lösen, dann löst sie.“

St. J. Lec:

„Unter allen menschlichen Entdeckungen sollte die Entdeckung der Fehler die wichtigste sein.“

Konfuzius:

„Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten!“

 

Diese Zitate verdeutlichen die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir mit unserem Fach im Unterricht fordern und fördern wollen:

  1. Nachdenken-Können;
  2. systematisches und logisches Arbeiten und Strukturieren;
  3. üben, ausprobieren, verwerfen und erneut versuchen;
  4. Fehler machen, diese finden und korrigieren.

Erreichen wollen wir unsere Ziele, indem wir die in den kerncurricula für die Sekundarstufe I, Einführungsphase und Qualifikationsphase genannten Kompetenzen vermitteln.

Die Anzahl der Wochenstunden und der schriftlichen Leistungsnachweise finden sich hier: Wochenstunden, Anzahl der Arbeiten und Gewichtung mündlich/schriftlich.

Die Gesamtleistung setzt sich aus den Ergebnissen der Klassenarbeiten und der übrigen Mitarbeit zusammen. Die Gewichtung ist der Tabelle zu entnehmen.

 

Für die Oberstufe wird der Bildungsauftrag des Faches Mathematik beschrieben: ...
Es sollten „folgende Erfahrungen ermöglicht werden:

(1) Mathematik bietet eine Vielzahl von Modellen zur Beschreibung der Welt um uns. Dabei erweist sich Mathematik als eine weltzugewandte, nützliche Wissenschaft.

(2) Mathematik ist eine deduktiv geordnete Welt eigener Art. Indem Schülerinnen und Schüler induktiv Zusammenhänge erkunden, systematisieren, in ihnen argumentieren und begründen, orientieren sie sich in diesem Gedankengebäude. Sie erfahren dabei die mathematische Erkenntnisgewinnung als eine kulturelle Errungenschaft, die historisch gewachsen ist.

(3) Bei der Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen werden Problemlösestrategien und -fähigkeiten erworben, die über das Fach Mathematik hinaus genutzt werden können.

(4) Mathematik leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Mathematische Fragestellungen sind dazu geeignet, die Neugier und das Interesse zu wecken, aber auch Beharrlichkeit zu entwickeln. In der Zusammenarbeit mit Anderen wird die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit geschult. Mathematisches Können fördert die Entwicklung von Selbstvertrauen.“

(Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe 2018, S.5)

 

Derzeit arbeiten wir mit dem Schülerbuch Elemente der Mathematik aus dem Schroedel Verlag in den Jahrgängen fünf bis zehn, in den Jahrgängen 11 bis 13 mit Fundamente der Mathematik aus dem Cornelsen-Verlag. Die verschiedenen Schulbuchverlage geben Arbeits- und Übungshefte heraus, die helfen können Schwierigkeiten zu beseitigen, oder die über das in unserem Buch Dargestellte hinaus gehen. Diese Hefte sind in der Regel im Buchfachhandel für etwa 10,00 € zu erhalten. Insbesondere das Arbeitsheft Fundamente der Mathematik – Übungsmaterialien – Sekundarstufe I/II - 10./11. Schuljahr - Starthilfe Mathematik kann sehr hilfreich sein für den Start in die Einführungsphase.

Ab Klassenstufe fünf wird mit dem PC gearbeitet. Für die Geometrie nutzen wir das Programm GeoGebra, das sich alle Schülerinnen und Schüler kostenfrei herunterladen sollen. Außerdem müssen sich alle Schülerinnen und Schüler mit dem Schreibprogramm Word und dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel vertraut machen. Wann und in welchem Umfang die Programme genutzt werden, teilt der jeweils unterrichtende Kollege mit, in jedem Fall wird es Einführungen geben. Wenn diese Programme allerdings einmal eingesetzt wurden, bedarf es der regelmäßigen Übung zuhause, sodass die Kollegen in anderen Fächern darauf zurückgreifen können. Es muss selbstverständlich sein oder werden, dass Referate und Hausarbeiten – nicht nur im Fach Mathematik – mit dem PC geschrieben und formatiert werden und Grafiken aus Tabellenkalkulationen enthalten.

In den Jahrgängen 7 und 9 lernen die Schülerinnen und Schüler im Fach Medien gezielt den Umgang mit Digitalen Mathematikwerkzeugen, insbesondere die Nutzung des PCs.

Ab Klassenstufe sieben arbeiten wir mit einem grafikfähigen Taschenrechner (GTR). An niedersächsischen Gymnasien ist der Gebrauch eines GTR, eines Taschenrechners mit Computeralgebra (CAS) oder Computers mit den entsprechenden Programmen vorgeschrieben. Die Einführung hat mit den Klassen sieben zu beginnen.

Die Fachkonferenzen der drei kooperierenden Gymnasien Niedersächsisches Internats-Gymnasium (NIG), Oberharz-Gymnasium Braunlage und Werner-von-Siemens-Gymnasium haben sich für den Grafikrechner FX-CG50 von Casio entschieden und nach den zustimmenden Voten der Elternvertretungen eingeführt.

Die Rechner werden in der Regel in einer Sammelbestellung geordert. Dadurch erreichen wir einen im Vergleich zum Privatkauf günstigen Preis und es ist garantiert, dass alle Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs die gleiche Software-Version haben. Die jeweils in der Klassenstufe sieben unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen geben zu Schuljahresbeginn nähere Informationen über die Art der Bestellung und den derzeitigen Preis.

Mathematik ist nicht immer jedermanns Sache. Daher haben wir ein gut funktionierendes System von Fordern und Fördern entwickelt. Schülerinnen und Schüler mit schwachen Leistungen im Fach Mathematik sollen am Förderunterricht teilnehmen, der aber auch allen anderen Schülerinnen und Schülern zur Verfüguing steht, oder melden sich für einen Schüler-helfen-Schülern-Kurs an. In diesen geben ältere Schülerinnen und Schüler, die sich durch gute und sehr gute Fachkenntnisse auszeichnen, als Tutoren jüngeren Schülern in Kleingruppen Nachhilfe. Dies stellt hohe soziale und fachliche Forderungen an die Tutoren.

Jede Kollegin, jeder Kollege ist stets bemüht, Mathematik nicht nur theoretisch zu betreiben. In den unterschiedlichen Jahrgängen bieten sich Projekte an, die die Bedeutung der Mathematik im Alltag herausstellen. Es werden geometrische Körper gebastelt sowie Wachstumsprozesse und Zufallsversuche durchgeführt, beobachtet und ausgewertet. Wenn möglich, werden mathematische Ausstellungen besucht.

Die Fachgruppe Mathematik
Frau Buchholz-Borris, Herr Dr. Dierl, Herr Friedrich,
Frau Franz, Frau Kühl, Frau Patte, Herr Scholz,
Frau Salzwedel, Herr Sperlich, Frau Wallat

 

 

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