Montag, 16.03.2026
Am Montagmorgen, dem 16.03.2026 trafen wir, 35 Schüler*innen aus dem 8. und 9. Jahrgang und mit Frau Meinecke, Frau Rudnicki und Herrn Wurzabcher als Begleitung, uns um 5 Uhr voller Aufregung und gepackten Koffern am Rathaus. Und dann ging die lange Busfahrt los, mit vielen Stunden vor uns. Die ersten drei Stunden haben sich schon wie zehn Stunden angefühlt, doch als wir dann die erste Pause kurz vor den Niederlanden gemacht haben, war wieder alles gut und die Stimmung im Bus war super. Nach ungefähr zehn Stunden Fahrt und vielen Pausen waren wir auch schon in Frankreich und bereit, auf die Fähre zu gehen. Es war ein Riesenspaß auf der Fähre zu sein und sich alles anzugucken. Und dann war es so weit, die Nachricht auf dem Handy, die beweist, dass du in England bist. Nach zwei Stunden auf der Fähre kamen wir endlich in Dover an. Nur noch zwei Stunden Fahrt, bis wir endlich in Hastings in unserem neuen Zuhause für die Woche ankamen. Natürlich waren wir alle fix und fertig, aber der Gedanke, dass wir in England waren, hat jeden Einzelnen von uns wach gehalten. Da waren wir nun, in Hastings. Den ersten Schritt auf englischem Boden, Koffer nehmen und warten, bis deine Gasteltern dich abholen. Die Aufregung steigt und dann ist es soweit! Dein Name wird aufgerufen und das Abenteuer startet!
Dienstag, 17.03.2026
Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien ging es auch gleich los mit einer Stadtführung, gefolgt von einer Wanderung. Wir trafen uns alle am frühen Morgen auf dem Lidl Parkplatz bereit für die Stadtführung. Wir haben uns ungefähr zwei bis drei Stunden Hastings angeguckt und durften viel über die Stadt und das Leben dort lernen. Nach der Stadtführung hatten wir ungefähr zwei Stunden Zeit, uns Hastings selber noch einmal anzuschauen, um uns dann alle zusammen am Pier zu treffen und von dort aus in den Bus zu steigen und nach Eastbourne zu fahren, um dort die Wanderung zu starten. Nach einer Stunde waren wir auch schon da und die Wanderung konnte beginnen. Um genau zu sein, sind wir am Beachy Head lang gelaufen, also an der Steilküste und ich kann eines sagen, nicht nur das Wandern an sich war atemberaubend, sondern auch die Aussicht. Nach 3-4 Stunden Wandern sind wir endlich an unserem Ziel angekommen und konnten uns Eastbourne selber noch einmal anschauen, bis wir wieder in den Bus gestiegen sind und es wieder zurück nach Hastings ging.

Mittwoch, 18.03.2026
Mit nicht allzu viel Schlaf von der Nacht mussten wir um 5.30 Uhr aufstehen, aber dafür mit einer riesigen Vorfreude auf den Tag. Schnell fertig machen, etwas essen und los ging es. Die zweistündige Busfahrt nach London konnte beginnen. Im Bus war die Stimmung super und alle haben sich auf London gefreut. Den ersten Fuß in London setzen und das Wetter und die Aussicht genießen. Mit dem Boot ging es dann weiter in das Zentrum von London. Als wir dann beim London Eye ausgestiegen sind, konnte man es gar nicht glauben, dies alles mit seinen eigenen Augen sehen zu können. Nach dem Bewundern des London Eyes gingen wir alle zusammen in den London Dungeon und es war lustig, aber auch gruselig. 1,5 Stunden später, als die Tour vorbei war, durften wir uns London selber anschauen und viele Bilder machen. Es war so schön, sich alles angucken zu können und es genießen zu können. Die vielen Stunden, die wir Freizeit hatten, vergingen wie im Flug und schon ging es wieder auf das Boot, zum Bus und wieder zurück nach Hastings.
Donnerstag, 19.03.2026
Als wir die Nacht zur Erholung von gestern genutzt haben, ging es erneut nach London. Und wieder waren wir nach zwei Stunden Fahrt in London. Dort hat jedoch kein Boot auf uns gewartet, sondern es ging mit der U-Bahn zum British Museum. Dann ging es auch schon los und es war atemberaubend. Wir hatten dort etwas Freizeit, bis wir uns in London wieder verteilen durften. Für uns ging es nach dem British Museum zum Chinatown und der lange Weg hat sich definitiv gelohnt. Nach einer kurzen Snackpause gingen wir dann ein bisschen shoppen und zum Schluss sind wir dann durch die große Stadt zum Buckingham Palace und es war so schön, vor diesem großen Tor zu stehen und es sich mit seinen eigenen Augen anschauen zu können. Das alles an einem Tag gesehen zu haben war natürlich sehr anstrengend, aber die Aufregung und die Neugier haben überwogen und wir hätten uns keinen schöneren Tag in London vorstellen können.
Freitag, 20.03.2026
Am Freitagmorgen mussten wir schon um 8 Uhr die Gastfamilien verlassen und unsere Koffer in den Bus räumen. Nun hatten wir bis um 16 Uhr Freizeit in Hastings und wir haben für fünf Stunden das Wetter am Strand genossen und sind dann das letzte Mal etwas essen gegangen. Als es 16 Uhr war, gingen wir alle zusammen in den Bus und los ging es nach Dover. In Dover angekommen ging es auf die Fähre nach Frankreich. Nach zwei Stunden waren wir wieder in Frankreich und die zehnstündige Fahrt konnte beginnen. Am Anfang war der ganze Bus wach und die Stimmung war im Gegensatz zur Uhrzeit ganz gut. Doch gute 2-3 Stunden später hat der ganze Bus geschlafen, bis auf den Busfahrer natürlich. Nach einer langen Reise und vielen Nackenkrämpfen haben wir am Samstagmorgen alle das gesehen, worauf wir zehn Stunden gewartet haben – das Schild mit dem Ortsnamen Bad Harzburg. Nach vielen Erlebnissen und einer wunderschönen Woche in England konnten wir unseren Eltern endlich wieder in die Arme fallen, ihnen von der schönen Woche in England erzählen und uns immer mit schönen und lustigen Momenten an die Woche in England erinnern.
(Sarah Yüce, Alina Kallweit, Nica Kolesnik – 9. Jahrgang)