Im Rahmen eines Schüleraustausches mit Erasmus+ hatte ich die Möglichkeit nach Spanien zu reisen. Vom 01.02. bis zum 07.02.2026 verbrachte ich eine Woche in L’Alcúdia in der Nähe von Valencia. In diesem kurzen Bericht möchte ich über meine Erfahrungen und Erlebnisse während dieser Zeit erzählen. Die Reise begann und endete am Flughafen in Hannover.
Anfangs war in Spanien alles sehr aufregend, aber man hat sich von Beginn an sehr wohl gefühlt, obwohl alles sehr fremd war. Am ersten Tag lernten wir die spanische Schule und das Schulsystem kennen. Wir wurden herzlich begrüßt, nahmen am Unterricht teil und machten verschiedene Workshops. Durch viele Aktivitäten lernten wir uns alle super gut kennen. Außerdem bekamen wir eine Führung durch die Stadt und erfuhren mehr über L’Alcúdia. An den folgenden Tagen besuchten wir Valencia. Dort waren wir im Wissenschaftsmuseum und dürften viele spannende Experimente ausprobieren. Ein besonderes Erlebnis war auch unser Ausflug nach Albufeira, wo wir eine Naturwanderung machten. Wir unternahmen auch eine sehr interessante Bootsfahrt mit einer Erzählung über den Fluss.
Ein weiteres Highlight der Woche war, als wir nach unserer Stadtführung in Valencia Freizeit bekamen. Dort durften wir mit unseren Freunden oder Austauschpartner:innen selbständig die Stadt erkunden. Mit ein paar Freunden gingen wir zu Taco Bell essen. Plötzlich kam ein sehr starker Windstoß, der so heftig war, dass eine ganze Wand einstürzte. Das war ein Schockmoment, aber zum Glück wurde niemand von uns verletzt. Dieses Ereignis werde ich bestimmt nie vergessen!
Am Ende jedes Tages trafen wir uns alle wieder und verbrachten gemeinsame Zeit miteinander. Das hat unsere Gruppe noch mehr zusammengehalten. Besonders schön fand ich auch die Viertel in L‘Alcúdia. Die kleinen Straßen und die Atmosphäre dort haben mir sehr gefallen.
Insgesamt war der Austausch eine unvergessliche Erfahrung. Ich habe viel gelernt, neue Freundschaften geschlossen und eine andere Kultur kennengelernt.
Diese Woche hat mir gezeigt, wie wichtig Offenheit und gegenseitiger Respekt sind. Ich habe viele schöne Erinnerungen gesammelt, die ich nie vergessen werde. Wenn ich noch einmal die Möglichkeit hätte, würde ich sofort wieder an einem Schüleraustausch im Rahmen von Erasmus+ teilnehmen. Am Ende fiel mir der Abschied sehr schwer, weil man in dieser kurzen Zeit enge Freundschaften aufgebaut hat. Diese Woche hat mir auch gezeigt, wie schnell aus Fremden Freunde werden können. Ich bin wirklich sehr, sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte.
