2025 Klassik im Klassenzimmer 1 - Teddybär auf Klavier auf der BühneAm 02.09.2025 nahm unsere Schule wieder an „Klassik im Klassenzimmer“ teil. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr zu Schuljahresbeginn im Rahmen der Goslarer Musiktage statt. Für unterschiedliche Jahrgänge gibt es dann Aufführungen „im Klassenzimmer“. In diesem Jahr hatte der 6. Jahrgang und die Klassen 7 und 8, in denen zur Zeit der Epochalunterricht in Musik erteilt wird, die Chance, Teile des Stücks „Paddington Bear’s First Concert“ von Herbert Chappell zu erleben. Am Klavier spielte in beeindruckender Weise der Pianist Gintaras Janusevicius. Der Text zum Stück und die Erlebnisse von Paddington Bear wurden von Steven Markusfeld gelesen. Das Publikum konnte genießen, musste aber auch ab und an szenische Teile des Stücks umsetzen. Es waren kurzweilige 40 Minuten und die Künstler freuten sich riesig über den großen Applaus. Wir freuen uns schon auf die nächste Runde „Klassik im Klassenzimmer“ im nächsten Schuljahr. Ein dickes Danke für das tolle Konzerterlebnis!

 

2025 Klassik im Klassenzimmer 2 - Blick von hinten in die Aula und auf die Bühne. Mit Publikumsreihen.

 

2024 Jazzpiloten zu Gast im Klassenzimmer. Blick in den Unterricht.Am 11.11.24 besuchten uns Bernd Nawothning und Martin Tschoepe vom Duo "Two Worlds" im Musikunterricht, um uns Einblicke in ihre Jazz-Musik zu geben.
Herr Nawothning ist Schlagzeuger, Vibraphonist und Sänger, während Herr Tschoepe auf der Gambe, dem Kontrabass und der Gitarre musiziert. Er ist übrigens einer von zwei Gambisten weltweit, die sich dem Jazz widmen.

Gemeinsam führten sie uns an Beispielen in die Geschichte des Jazz und seinen Ursprüngen im Blues ein, wodurch wir einen besseren Eindruck in die Entwicklung des Jazz erhielten.
Während ihres Besuchs arbeiteten wir gemeinsam an verschiedenen Rhythmen, um unser Gefühl für das so wichtige Zusammenspiel und Timing zu schärfen.

Die beiden Musiker zeigten uns außerdem einige ihrer gemeinsamen Jazz-Kompositionen für Vibraphon und Gambe.
Am Ende der Doppelstunde hatten wir die Gelegenheit, vorbereitete Interview-Fragen zu stellen und somit mehr über ihren Alltag als Musiker, ihre Auftritte und die damit verbundenen Herausforderungen zu erfahren.

Insgesamt war es ein interessanter Besuch, der viele von uns beeindruckt hat.

Sabine Machunze, Marie Heucke und Jessica Schmidt (Klasse 9a)

2025 InstrumentenrallyeAm 13. und 14. Februar fand erneut die Instrumenten-Rallye für den fünften Jahrgang des Werner-von-Siemens-Gymnasiums statt. In Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Goslar (Kooperationspartner des WvS-Gymnasiums) hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, insgesamt acht verschiedene Instrumente näher kennenzulernen und teilweise auch selbst direkt auszuprobieren. Dabei reichte das Spektrum von den Streichinstrumenten Geige und Cello über die Blasinstrumente Querflöte, Saxophon, Trompete und Posaune bis hin zum Schlagzeug. Die bunte Vielfalt dieser Instrumente wurde sehr lebendig und anschaulich von den professionellen Musiker*innen, die als Lehrkräfte an der KMS Goslar arbeiten, vermittelt. Hierbei konnten beispielsweise auch spannende Fragen zur Bauweise (Ein Geigenbogen ist wirklich mit Pferdehaar bespannt?) oder auch zum Wert der jeweiligen Instrumente (Was kostet eigentlich eine hochwertige Geige?) geklärt werden. Ein herzlicher Dank geht an die Kreismusikschule und die Lehrkräfte Maria Balajti, Marton Szabo, Jarek Bartoszek, Gergely Balajti, Christine Hagemann, Anne-Maj Chouikh, Bernd Scheide und Edgar Meinke!

sdg 04 Hochwertige Bildung   sdg 17 Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

2024 Klassik im KlassenzimmerAm 22.08.24 besuchte uns wieder einmal im Rahmen der Goslarer Musiktage Klassik im Klassenzimmer. In diesem Jahr durften die 7. und 8. Klassen den Cellisten Johannes Krebs erleben, der von der Pianistin Olena Miso am Flügel in der Aula der Schule begleitet wurde. 40 Minuten nahmen sich die Musikerin und der Musiker jeweils für die zwei Jahrgänge Zeit und entführten die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Filmmusik. Musik und die Bilder, welche in uns dadurch hervorgerufen werden, war das große Thema der kleinen Konzerte. Drei Stücke hatten die beiden Künstler für uns ausgesucht, die ein großes Potenzial haben, uns in Traumwelten zu entführen. Am beeindruckendsten war dabei wohl das Stück „Melody“ von Myroslav Skoryk, ein ukrainischer Komponist, der die Musik zum Film „The High Pass“ komponierte. Dieses Stück wurde von Johannes Krebs so gefühlvoll vorgetragen, dass man in der durch die Aufmerksamkeit hervorgerufene Stille in der Aula eine Stecknadel hätte fallen hören können. Sichtbar schwer lastete dabei der Gedanke auf alle Zuhörerinnen und Zuhörer, dass so viele Ukrainerinnen und Ukrainer durch den Angriffskrieg einem unvorstellbaren Leid in ihrer Heimat ausgesetzt sind. Umso mehr trugen die kraftvollen Harmonien in Dur immer wieder dazu bei, die Hoffnung auf Frieden niemals aufzugeben. Einmal mehr wurde bei den kleinen Konzerten wieder deutlich, dass Musik eine Sprache ist, die uns alle auf faszinierende Weise verbindet.

Wir freuen uns schon auf die Konzerte im nächsten Schuljahr und sind gespannt, wen wir da bei uns in der Aula begrüßen dürfen. Ein großes Danke für diese tolle Bereicherung geht an Olena Misoi, Johannes Krebs und Frau Schober, welche die Konzertreihe mit organisiert hat.

2024 Instrumentenrallye Im Bild zu sehen: Vier Musiker in der AulaAm 8. und 9. Februar fanden erstmalig zwei Instrumenten-Rallyes für den fünften Jahrgang des Werner-von-Siemens-Gymnasiums statt. In Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Goslar (Kooperationspartner des WvS-Gymnasiums) hatten die Schüler*innen die Gelegenheit insgesamt acht verschiedene Instrumente näher kennenzulernen und teilweise auch selbst direkt auszuprobieren. Dabei reichte das Spektrum von den Streichinstrumenten Geige und Cello über die Blasinstrumente Querflöte, Trompete und Posaune bis hin zum Klavier und Schlagzeug. Die bunte Vielfalt dieser Instrumente wurde sehr lebendig und anschaulich von professionellen Musiker*innen, die als Lehrkräfte an der KMS Goslar arbeiten, vermittelt. Hierbei konnten beispielsweise auch alle spannenden Fragen zur Spielweise (Wie entsteht eigentlich ein verzerrter E-Gitarren-Sound?) oder auch zum Wert der jeweiligen Instrumente (Was kostet das teuerste Cello der Welt?) geklärt werden. Ein herzlicher Dank geht an die Kreismusikschule und die Lehrkräfte Maria Balajti, Marton Szabo, Ji Huyn Bang, Frank Nagel, Christine Hagemann, Bernd Scheide und Edgar Meinke! Die Veranstaltung hat allen Beteiligten viel Freude bereitet und etabliert sich hoffentlich für die kommenden fünften Jahrgänge.

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2022 KonzertbesuchFür den Besuch eines der zweimal jährlich stattfindenden Konzerte des Hochschulorchesters der Hochschule für Musik, Theater und Medien (HMTM) in Hannover machte sich Herr Rupperts Musikkurs des 12. Jahrgangs Ende November auf den Weg in die Landeshauptstadt, um dort u. a. einen klingenden Live-Eindruck in die zuvor im Unterricht behandelte Wiener Klassik zu bekommen.

Das Hochschulorchester, welches in der Vergangenheit mehrmals das NDR-Musikfest sowie 2016 und 2018 gemeinsam mit der NDR Radiophilharmonie die Kunst-Fest-Spiele Herrenhausen eröffnete, wurde dirigiert von Eiji Oue, der an der Musikhochschule eine Professur für Dirigieren innehat und Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse ist.

Auf dem Programm des Abends standen sowohl das Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 von Ludwig van Beethoven, welches sie gemeinsam mit der Solistin Yumiko Yumiba vorstellten, als auch die Enigma-Variationen op. 36 von Edward Elgar.

Der Kurs war begeistert von den Eindrücken des Orchesterkonzertes und hat viel Neues zurück nach Bad Harzburg genommen.

2022 Music 3Am 13.12.22 ging es für die Klasse 8a auf Exkursion in die Musikausstellung „Music! Von Beethoven bis Beyoncé“ ins Museum Hinter Ägidien in Braunschweig. Der Weg hat sich definitiv gelohnt. In der Ausstellung begeisterte nicht nur der gläserne Flügel von Udo Jürgens, der ohne Frage seit 1951 schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und man deshalb über ihn auch so manche Anekdoten erfahren konnte, sondern auch die vielfältigen interaktiven Ausstellungsobjekte. Diese reichten von der Simulation unterschiedlicher Hörbeeinträchtigungen, Alltagslauten, Perkussionsinstrumenten bis hin zum eigenen Musikvideodreh, Tanzchoreografien oder sogar Kompositionen. Es war auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei.

Abschließend können wir jedem ein Besuch der Ausstellung empfehlen. Etwas beeilen sollte man sich jedoch, denn die Sonderausstellung ist leider nur noch bis zum 29.01.2023 geöffnet. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für die Geschwister, den Großeltern und / oder Eltern braucht, landet damit sicher einen Volltreffer. Als kurzweiliger Familienausflug bestens zu empfehlen!

2022 Music 1   2022 Music 2

Als eine von sieben niedersächsischen Schulen konnte das Werner-von-Siemens-Gymnasium im vergangenen Schulhalbjahr an dem Projekt „Zeitgenössische Musik in der Schule" teilnehmen, welches von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Kooperation mit Musikland Niedersachsen und dem Niedersächsischen Kultusministerium initiiert wurde. Unter der Überschrift „Digital ist anders" widmete sich die Klasse 10c in sechs praxisorientierten Doppelstunden der anspruchsvollen Suche nach neuartigen Klängen und musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten.

Angeleitet von dem Pianisten und Komponisten Prof. Roman Rofalski von der Musikhochschule Hannover ging es insbesondere um die kreative Erforschung von Verfremdungsmöglichkeiten uns bekannter instrumentaler Klänge mithilfe von digitalen Tools. So entstand ein farbenreiches Hybrid-Orchester aus dem Instrumentarium der Musiksammlung und den schuleigenen iPads, welche mit diversen Sound-Apps ausgestattet wurden. Das iPad wurde zum vollwertigen Instrument und zum Werkzeug der Klangverfremdung. Als roter Faden und Orientierungspunkt diente bei dieser doch für alle sehr neuartigen Herangehensweise das Halbjahresthema „Filmmusik", sodass zu einem Kurzfilm eine zeitgenössisch anmutende Filmmusik entwickelt wurde.

Die künstlerische Zusammenarbeit mit einem professionellen Musiker, die doch vollends auf Augenhöhe stattfand, war hierbei für alle eine wirklich wertvolle Erfahrung und hat dazu beigetragen, dass die durch Hörkonventionen bedingten Vorbehalte gegenüber der Kunstmusik des 20./21. Jahrhunderts abgebaut werden konnten.

Gern hätten alle Mitwirkenden ihre Ergebnisse in der Landesmusikakademie Wolfenbüttel bei einem Werkstattkonzert präsentiert, was jedoch aufgrund der Pandemie nicht möglich war. Es ist jedoch im Laufe des Projekts ist eine Kurzreportage des Filmemachers Christian Sunderdiek entstanden, bei der die Arbeit am WvS gleich zu Beginn porträtiert wird. Happy New Ears!

https://www.youtube.com/watch?v=TBWjrh7btjM

(Ansgar Ruppert, Musiklehrer)

sdg 04Am Donnerstag, dem 24. November besuchten die 9a und die 9c einen Workshop des „Jazz 2 School“-Duos Peter Schwebs und Alexander Hartmann. Die beiden Profimusiker brachten uns unter anderem die Form des Blues näher, ließen uns Musikstücke einzählen und mitschnipsen und spielten mithilfe von Kontrabass und Saxophon selbstverständlich auch Jazzsongs, vom klassischem „All of me“ bis hin zum bekannten „Löwenzahn“-Intro und vom gewünschten Bebop bis hin zum Dixieland-Jazz. Am Ende konnten dann noch Fragen zu Instrumenten, Stilrichtungen und dem perfekten kontrabass-tauglichen Auto gestellt werden. Insgesamt wurde durch den Workshop bei einigen Schülern das Interesse an Jazz wirklich weiter gestärkt und weil auch das Vorwissen aus dem Musikunterricht vertieft werden konnte, war die Veranstaltung gleich doppelt gewinnbringend.

Hanna Reichel 9c

2022 Jazz1     2022 Jazz2