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Am Dienstag, dem 9. Dezember, fand eine Exkursion für die Schülerinnen und Schüler der Seminarfächer „Physik im Alltag“ und „Höhere Mathematik – Deren Geschichte und Anwendung“ statt. Unter der Aufsicht von Herrn Friedrich und Herrn Schott besuchten die Schülerinnen und Schüler die Technische Universität Clausthal.
Die Exkursion begann um 8:15 Uhr mit dem Zusammentreffen der Gruppe am Goslarer Bahnhof, von wo aus die Fahrt zur TU Clausthal angetreten wurde. Der erste Programmpunkt des Tages führte in die Universitätsbibliothek. Dort erhielten alle eine Einführung in die Welt der akademischen Recherche. Eine Bibliothekarin erläuterte die Möglichkeiten von Fernleihen und die Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken. Dieser Teil der Exkursion war insbesondere auf die bevorstehende Erstellung ihrer Facharbeiten ausgerichtet, um den Lernenden eine Anleitung für die wissenschaftliche Informationsbeschaffung zu geben.
Der zweite, thematisch sehr aktuelle, Schwerpunkt der Exkursion lag auf dem Besuch des CUTEC Forschungszentrums. Hier erwartete die Schülerinnen und Schüler ein aufschlussreicher Vortrag über die chemische Verfahrenstechnik zur Nutzung von Wasserstoff als Energiespeicher. Herr Dr.-Ing. Lindermeir und Frau Dr.-Ing. Becker präsentierten die aktuellen Forschungsergebnisse und erklärten praktische Umsetzungsmöglichkeiten zur Integration von Wasserstoff in das deutsche Energiesystem. Somit wurde das Potenzial derartiger Technologien für einen nachhaltigeren Energiemix aufgezeigt und die Relevanz dieser Technologie für die Energiewende vermittelt.
Zum Abschluss des Tages wurde der theoretische Vortrag an eine praktische Anwendung gebunden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Gruppen und bauten mit Hilfe von Experimentierbaukästen ein eigenes System zur Abspaltung von Wasserstoff aus Wasser (Elektrolyse). Dieses praktische Experiment bot den Teilnehmenden die Gelegenheit, die zuvor erlernten Prinzipien nachzuvollziehen und ihr Verständnis für die moderne Technik zu vertiefen.
Die Exkursion zur TU Clausthal bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Verbindung von theoretischem Wissen und angewandter Forschung, die sowohl die Vorbereitung auf die Facharbeiten als auch das Bewusstsein für die Zukunft der Energietechnologie stärkte.
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Am 10.09.24 machte sich das Seminarfach 4 zur Exkursion nach Goslar auf. Wir besuchten die Forschungszentrum für Energiespeichertechnologien (EST) der Technischen Universität Clausthal.
Zuerst bekamen wir in einem Vortrag kurz den Energie-Campus, auf dem sich das Forschungszentrum in Goslar befindet, vorgestellt. Danach erhielten wir fachlichen Input mit aktuellen Zahlen zu dem Energiebedarf und der Deckung durch erneuerbare Energien und dem komplexen Netz zur Energiegewinnung und- Nutzung. Wie wichtig hierbei die Rolle verschiedener Energiespeichertechnologien wie zum Beispiel Wasserstoff ist, wurde deutlich. Zudem erfuhren wir Einiges über die Sicherheit von Batterien. Danach wurde es praktisch und wir durften nach einer kurzen Einführung selbst eine Versuchs-Elektrolyse aufbauen und damit eine kleine Versuchs-Brennstoffzelle betreiben.
Zum Abschluss erhielten wir die Möglichkeit, verschiedene Labore zu besichtigen. Es war ein sehr spannender Tag mit vielen neuen Eindrücken und Ideen für die anstehenden schriftlichen Arbeiten und Projekte.
Wir bedanken uns herzlich bei dem Forschungszentrum für die Möglichkeit des Besuchs und insbesondere bei Herrn Dr. Lindermeir.

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Am 25.08.2025 besuchte der Physikleistungskurs die TU Braunschweig. Nach einer kurzen Einführung konnten die Schüler:innen selbstständig ein Michelson-Interferometer aufbauen und damit Messwerte aufnehmen. Begleitet wurden sie dabei von Mitarbeitenden der Physikdidaktik. Im Anschluss an das Experiment erhielten sie im Rahmen einer Laborführung einen Einblick in die aktuelle Forschung, in der es um die Verbesserung der Spiegel für das Michelson-Interferometer geht.

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Die TU Braunschweig hat vom 17.04.-21.04.2025 einen Forschungsclub für Physik-interessierte Schülerinnen der Jahrgänge 11 und 12 angeboten. Dabei sollte uns Mädchen die Technik und Physik näher gebracht werden. Wir haben viele Institute und Forschungszentren besucht, die sich alle mit nachhaltiger Luftfahrt beschäftigen.
Im Vorhinein hatten wir seit Anfang Februar wöchentliche Videokonferenzen, bei denen uns die wissenschaftlichen Mitarbeiter schon einmal ihre Institute vorgestellt haben und wir auf unseren Aufenthalt in Braunschweig vorbereiten wurden.
Am Mittwoch, dem 17.04., haben wir uns gegen 11 in der Jugendherberge in Braunschweig getroffen, wo wir die anderen Schülerinnen und die Projektleiterinnen kennengelernt haben. Anschließend haben wir uns nach dem Mittagessen in der Unimensa auf den Weg zum Battery Lab Factory gemacht. Und nach einem aufregenden ersten Tag und dem Abendessen in der Jugendherberge haben wir den Abend in der Jugendherberge ausklingen lassen.
Der Donnerstag startete mit einem Besuch im Institut für Akustik und Dynamik. In mehreren Stationen haben wir den Bereich der Schwingungen und Wellen vermittelt bekommen. Unser Besuch dort wurde mit einem Glasflaschenchor beendet. Nach dem Mittagessen ging es für uns ins Institut für Mechanik und Adaptronik, wo wir einen Einblick in die Welt des 3D-Drucks erhalten haben. Anschließend konnten wir in unserer Freizeit die Stadt erkunden und sind abends noch alle gemeinsam auf einem Floß über die Oker gefahren.
Weiterlesen: Forschungsprojekt changING regio an der TU Braunschweig
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Am 12.12.2023 machte sich der Seminarfachkurs von Herrn Schott auf den Weg zum Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) in Goslar. Dort wurden wir von Herrn Dr.-Ing. Ralf Benger und Dr.-Ing. Andreas Lindermeir empfangen. Herr Benger (technischer Leiter des Batterietestzentrums der TU Clausthal) hat uns in einem interessanten Vortrag vorgestellt, woran am EST in Goslar geforscht wird. Die große Herausforderung der Zukunft ist die fluktuierende Einspeisung regenerativer Energie und die damit verbundene Gewährleistung der kontinuierlichen Verfügbarkeit und einer hinreichenden Netzstabilität. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, wird die Forschung in Goslar in drei Cluster aufgeteilt: "Systemintegration", "Materialfunktionalisierung" und "Energiewandlung und Speicherung". Wie komplex allein die Systemintegration ist, wurde uns an den Energieprojekten am EnergieCampus vorgestellt. Es ist nicht einfach PV-Anlagen, Elektrolyseanlagen, Blockheizkraftwerke, Wärmepumpen und dazugehörige Speicheranlagen zu kombinieren, damit die größtmögliche Effektivität erreicht wird.
In einer anschließenden Laborführung bekamen wir Einlicke in verschiedene Projekte wie zum Beispiel die "Erhöhung der Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien durch innovatives, ventilgesteuertes Gas- und Thermomanagement". Wir konnten dabei die aktuellen Batterietechnologien von Elektrofahrzeugen von verschiedenen Herstellen betrachten und über Unterschiede diskutieren. Aber auch der Blick auf einen riesigen Labortisch mit einem Femtosekundenlaser, wodurch Oberflächen bearbeitet werden können, um dadurch die Effizienz, z. B. im Bereich der Wasserstofftechnologie, zu erhöhen, war beeindruckend.
Es blieb aber nicht nur bei der Theorie. Als Ergänzung zur Exkursion ans CUTEC in Clausthal-Zellerfeld im August hat Herr Lindermeir für uns noch Experimentiersets zum Thema Elektrolyse und Brennstoffzelle bereitgestellt. Unter seiner Anleitung konnten die Schüler:innen Messungen durchführen und haben dadurch Erkenntnisse über die Kennlinien und Wirkungsgrade von Elektrolyseanlagen und Brennstoffzellen gewonnen.
Vielen Dank an alle beteiligten Personen und die sehr gute Organisation dieser beiden Veranstaltungen.

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Am 28.11.2013 war es endlich so weit. Ein Team vom Werner machte sich auf den Weg zum Rennen der "Formel M" in der Volkswagenhalle Braunschweig. Organisiert wird dieser Wettbewerb von der Stiftung Niedersachsenmetall und der Siemens Mobility GmbH Braunschweig. Für das Rennen musste ein Fahrzeug konstruiert werden, dass nur mit einer Mausefalle angetrieben wird. Dabei geht es nicht um die Geschwindigkeit, sondern um die Fahrstrecke. Die Testläufe im Flur des Fachtrakts verliefen sehr zuversichtlich, sodass wir optimistisch nach Braunschweig fuhren. Leider verlief beim Anbau der Rennmausefalle nicht alles optimal, sodass bei der entscheidenden Fahrt die Ergebnisse aus den Testläufen nicht bestätigt wurden konnten. Natürlich waren alle Beteiligten etwas enttäuscht vom Ergebnis, aber man konnte auch eine Menge Ideen aufschnappen. Das Siegerteam hat es immerhin auf 88,20 Meter Strecke geschafft. Der Durchschnittswert aller Teilnehmenden lag bei etwas über 10 Meter.

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Am 21.09.2023 unternahm der Physik-Leistungskurs der 13. Klasse eine Exkursion an die TU Braunschweig. Der Tag sollte sich um das momentan im Unterricht behandelte Thema Interferenz (Überlagerung von Wellen) drehen.
Am Morgen ging es von Bad Harzburg nach Braunschweig an das LENA-Institut der TU Braunschweig. Nach einer kurzen Begrüßung wurde in einem Vortrag das abiturrelevante Thema und der angedachte Versuch (das Erzeugen von Interferenzphänomenen mit dem Michelson-Interferometer) anschaulich erklärt. Nun kamen die Schüler*innen selbst zum Experimentieren: Aufbau, Durchführung des Versuchs und das Deuten der Ergebnisse wurden den Schüler*innen, mit Unterstützung durch die anwesenden Studierenden, selbst überlassen und bald kamen die ersten Interferenzbilder zustande. Nach der Ergebnissicherung bot uns ein Physik-Doktorand einen Einblick in seine Arbeit. Dieser forscht zum Thema "Verbesserung des Michelson-Interferometers", welches unter anderem zur Aufzeichnung von Gravitationswellen genutzt werden kann. Zuletzt bot er den Schüler*innen einen Einblick in seinen Arbeitsplatz, das Labor.
Mit neuen Erkenntnissen zum Thema Interferenz und vielleicht auch zur Studienorientierung ging es zurück nach Bad Harzburg.
Greta Lohde 13 Sot

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Am Dienstag, dem 05.09.2023, war der Seminarfachkurs von Herrn Schott an der TU-Clausthal Zellerfeld am CUTEC, dem Clausthaler Forschungsinstitut für Umwelttechnik. Die Schüler*innen der zwölften Klasse kamen nach der einstündigen Reise an der Clausthaler Universität an und wurden herzlich von Hr. Dr. Lindemeir, dem Abteilungsleiter für chemische Energiesysteme, begrüßt. Nach einem kurzen Überblick über die möglichen Studiengänge, die speziell im naturwissenschaftlich-technischen Bereich an der TU-Clausthal möglich sind, lernten die Schüler*innen eine Menge über Wasserstoff. Dieser hat das Potenzial, eine tragende Rolle in der Energiewende einzunehmen.
Zudem wurde den Lernenden des zwölften Jahrgangs eine Vielzahl an Informationen über die Herstellung von synthetischen Brennstoffen und dem Umgang mit Wasserstoff im Stahlsektor vermittelt. Nach dem theoretischen Input durften sich die Schüler zudem noch die Forschungstechnologien ansehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Fischer-Tropsch-Synthese und die Elektrolyse von Wasser. Nach verrichteter Arbeit belohnten sich die Schüler in der Mensa. Auf dem Plan stand neben Nudeln mit Schweinegulasch auch ein vegetarischer Burger.
Abschließend wurden bei einem Zusammensitzen mit Herrn Dr. Lindemeir offene Fragen geklärt, bevor die Schüler die Rückfahrt nach Bad Harzburg antreten mussten. Insgesamt konnten die Schüler*innen viel über moderne klimafreundliche Energiegewinnungsverfahren mitnehmen und hatten so die Chance, thematische Ansätze für ihre baldige Seminarfacharbeit in Erfahrung bringen.
Carl Fleischhacker 12 Klg
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Alles begann mit der Teilnahme der Klasse 10c am Wettbewerb „PiA – Physik im Advent“ im vergangenen Dezember. Hier wartete auf die Schülerinnen und Schüler ein physikalischer Adventskalender mit 24 kniffligen Experimenten, die es durchzuführen galt, um im Anschluss entsprechende Fragen richtig zu beantworten.
Sehr erfolgreich „öffneten“ die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c diesen Adventskalender und gewannen hierbei einen Gutschein für einen Besuch im Luftfahrtmuseum in Wernigerode.
Am 25. Mai war es dann soweit: Die PiA-Preisträgerinnen und -träger fuhren nach Wernigerode und lösten ihren Gewinn ein. Bei schönstem Wetter besichtigten sie das Transportflugzeug Transall auf dem Dach des Luftfahrtmuseums. Im Anschluss nahmen die Jugendlichen an einer Führung durch die einzelnen Hangars des Museums teil. Hier bestaunten sie sowohl Flugapparate des Luftfahrtpioniers Otto Lilienthal als auch moderne Helikopter und Jets.
Nach diesem gelungenen Besuch ist bei dem einen oder anderen die Vorfreude auf den nächsten physikalischen Adventskalender zweifellos gewachsen.

