Klassenfahrten

Klassenfahrten werden in den Jahrgängen 5, 7 sowie 10 mit verschiedenen Schwerpunkten durchgeführt.

In der Sekundarstufe I sollen Fahrten in erster Linie die Klassengemeinschaft, also soziale Kompetenzen, fördern. Es wird darauf geachtet, dass ein Rahmenprogramm realisiert werden kann, innerhalb dessen Lernen – an anderen Orten, mit anderen Inhalten und Methoden – möglich ist. Für jüngere Schülerinnen und Schüler sind erlebnispädagogische Angebote interessant, wobei kulturelle Angebote, Besuche von Museen und Stadtrundgänge das Programm abrunden können.
In Klasse 10 wird im Rahmen des Politik-Unterrichts eine Berlin-Fahrt durchgeführt, die zumeist nur auf drei Tage angelegt ist (während die Klassenfahrten in jüngeren Jahrgängen im Allgemeinen von Montag bis Freitag dauern).

Traditionell findet im Rahmen des Deutsch- und Geschichtsunterrichts eine Fahrt des 11. Jahrgangs nach Weimar statt. Für höhere Klassen gibt es in der Qualifikationsphase Studienfahrten mit unterschiedlichsten Schwerpunkten.

Weitere Fahrten, die an der Schule angeboten werden, sind die Englandfahrt, verschiedene Austauschfahrten, Fahrten nach Rom und Paris sowie sowie die Ski-Alpin-Fahrt. Diese Fahrten finden jedoch nicht im Klassenverband statt und sind somit keine traditionellen Klassenfahrten, sondern Zusatzangebote.

Zur Koordinierung und langfristigen Planung der unterschiedlichen Fahrten wurde in einer Arbeitsgruppe mit Schülern, Eltern und Lehrern ein umfassendes Fahrtenkonzept entwickelt.

3Am 22. Januar 2020 gegen 06:15 Uhr startete die Klasse 11c vor dem Rathaus in Bad Harzburg zur gemeinsamen Exkursion.

Das Porsche Werk Leipzig bietet mit Bezug auf die Unterrichtsthemen im Fach Politik-Wirtschaft „Herausforderungen durch sich wandelnde Produktions- und Beschäftigungsstrukturen“ und „Berufe der Zukunft“ einen guten Einblick in die Vor- und Nachteile einer durch technischen Fortschritt veränderten Arbeitswelt. Die Führung durch die Produktionshallen war hochinteressant. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Unser Führungsleiter konnte uns jede noch so detaillierte Frage beantworten. Wir besichtigen u. a. die Fertigung der Motoren und den Einbau der Innenteile. Alles wird in kleinen Teams verbaut, während die Autos langsam weiterfahren. Das Band steht nur zwei Wochen im Jahr still. Ein Roboter leimt heranfliegende Glasscheiben und klebt sie für einige Sekunden auf die Karosserie. Zum Schluss besichtigten wir die „Hochzeit“, d. h. wenn Motor und Karosserie miteinander vereint werden.

FrankreichaustauschWer Französisch lernt und in der 9. Klasse ist, hat die Chance, beim Frankreichaustausch teilnehmen zu können.

Auf dem Programm stehen sowohl in Frankreich als auch in Deutschland vielfältige Aktivitäten. Die Präsentation, die beim Eltern-/Informationsabend am 28.09.2022 gezeigt wurde, kann hier eingesehen werden. Darin detailliertere Informationen zum Programm und Ablauf. Eine Bewerbung ist für alle Schüler*innen des Jahrgangs 9 ist mit diesem Formular möglich. Ca. 20 Plätze stehen zur Verfügung. (Sollten sich dort nicht ausreichend viele Bewerber*innen finden, so ist auch der 10. Jahrgang eingeladen, sich zu bewerben.)

Besuch in Bad Harzburg: Mittwoch, 15. März 2023 - Mittwoch, 22. März 2023
Besuch in Frankreich: Dienstag, 09. Mai 2023 - ca. Dienstag, 16. Mai 2023

Kosten: insgesamt 200 €*  für Programm in Deutschland (März) & Frankreich (Mai)
Inklusive Bahnanreise, Programm in Frankreich und in Deutschland
Unterkunft in Gastfamilie – Aufnahme eines Gastes in Bad Harzburg

* Anmerkung zu den Kosten: Wir stellen einen Antrag auf Unterstützung beim Deutsch-Französischen Jugendwerk. Zudem wird der Austausch unterstützt durch Gelder aus dem Comenius- und Erasmus-Programm der Europäischen Union. Der tatsächliche Preis der Reisen sowie der Eintrittsgelder ist höher.

Vom 28.10. - 30.10.2019 fand für die meisten Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs die Weimarfahrt statt. Um 8.30 Uhr begaben wir uns mit Frau Garms, Frau Alawi, Frau Thormann und Herrn Dr. Dierl mit dem Bus nach Weimar. Nach etwa einer 2 ½–stündigen Fahrt kamen wir dann endlich in Weimar an, haben uns kurz in der Jugendherberge eingefunden und haben dann in Gruppen die wichtigsten Orte der Stadt mit kleinen Kurzvorträgen erkundet. Danach blieb genügend Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am späten Nachmittag fanden wir uns in der Jugendherberge zurück und der Tag endete damit, dass wir uns in entspannten Gruppen, die von uns über den Tag geschossenen Fotos zeigten und darüber redeten.

2019 Weimarfahrt Anna AmaliaAm zweiten Tag ging es in drei Gruppen zur Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek, welche bei allen auf Begeisterung stieß und wunderschöne Eindrücke bot. Daraufhin begaben wir uns zu einer Führung durch Schillers Wohnhaus sowie zu einer Führung durch das Goethe-Nationalmuseum. Danach hatten wir uns eine Pause wohlverdient, da zwar beide Führungen sehr interessant waren und wir viel Neues gelernt haben, es aber trotzdem sehr anstrengend war. Nach dem Rundgang im Goethe-Haus hatten wir genug Freizeit, die wir nach unseren Wünschen gestalten konnten, wobei die meisten Essen gegangen sind oder die Stadt weiter erkundet haben.
Um 20:00 Uhr begann für alle das Theaterstück „Der letzte Held“ im Galli Theater, welches von den meisten Positionen auf geringe positive Resonanz stieß.

Der dritte und letzte Tag begann damit, dass wir nach dem Frühstück unsere Sachen packten, die Zimmer sauber machten und zum Bauhaus-Museum aufstießen, durch welches wir ebenfalls mit einer Führung begleitet wurden, die leider viel zu kurz geraten ist, um wirklich alles in diesem Museum zu verstehen. Trotz alledem war es ein sehr schönes Museum.

2019 Weimarfahrt Buchenwald

Im März fuhren 28 Schüler/innen der 8. und 9. Klassen mit ihren Begleitlehrkräften eine Woche nach England. Hier ist der Gemeinschaftsbericht der Gruppe über diese Zeit.

Sonntag

2019 England 1Am Sonntag, den 03.03.2019 ging es um 04:00 Uhr für uns zusammen mit dem Bus in Richtung England. Unsere Reiseroute führte uns über das Ruhrgebiet (wo ein Fahrerwechsel stattfand), die Niederlande und Belgien nach Calais in Frankreich, wo wir am Nachmittag mit der Fähre nach Dover (England) übersetzten. Bevor wir allerdings auf die Fähre gefahren sind, gab es für uns noch eine Kontrolle (Ausreise in Frankreich und Einreise in England). Die Fahrt auf der Fähre dauerte 1:30h (mit Zeitverschiebung), welche allerdings durch das große Angebot auf der Fähre schnell vorüber ging.
In England angekommen ging die Fahrt von Dover nach Eastbourne weiter. Dort trafen wir gegen 19:30 Uhr zum ersten Mal auf unsere Gastfamilien. In den Gastfamilien gab es für uns Abendessen und wir bezogen unsere Zimmer.

In der Fahrtenwoche fuhren die 5. Klassen nach Bad Sachsa.
Hier ist der Gemeinschaftsbericht der Klasse 5B über diese Zeit.

2019 Bad Sachsa 1

2019 ski alpin WinterlandschaftVom 18.01 bis zum 25.01 waren wir (die Ski-Alpin-AG) im wunderschönen Zillertal in Österreich um Ski zu fahren. Am Sonntag, dem 20.01 war unser erster Tag auf der Piste. Es war sehr sonnig und die Schneeverhältnisse waren ebenfalls sehr gut.

Die Lehrkräfte haben uns nach unserem Können in verschiedene Gruppen aufgeteilt, mit welchen wir dann den Tag verbracht haben. Jeder wurde also seiner Leistung nach gefördert und wir haben alle viel dazu gelernt. Die folgenden Tage waren auch sehr schön – bis auf den letzten, der sehr bewölkt war.

Unsere Unterkunft, die Pension Central, war sehr familiär. Die Zimmer und das Haus waren super gemütlich und das Essen hat ebenfalls sehr gut geschmeckt. Auch außerhalb der Piste hatten wir sehr viel Spaß bei verschiedenen Aktivitäten wie zum Beispiel die Fackelwanderung, ein Kegelabend, Schneebaden und „Förster-UNO“. Die Zeit war für uns alle unglaublich schön und wir sind dankbar, dass wir sie gemeinsam verbringen durften.

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder die Romfahrt für den elften Jahrgang statt. Wie jedes Jahr wurde auch dieses Jahr wieder Einiges erlebt - dieses Jahr mit Herrn Glöge und Herrn Förster.

Unsere Reiseabenteuer

Die Hinreise verlief - na ja, interessant. Wir erreichten den Flughafen Frankfurt/M. pünktlich, konnten ihn aber für den Anschlussflug nach Rom nicht pünktlich wieder verlassen. Der Flieger hatte eine beschädigte Notrutsche, sodass Fluggäste umgebucht worden sind und wir nach einer gefühlten Ewigkeit in den kaputten Flieger steigen durften – das ist nur was für FURCHTLOSE. In Rom angekommen, musste man sich an die italienische, doch etwas andere Fahrweise gewöhnen, aber wir erreichten wohlbehalten unser Ziel, das Hotel Daniela.

Rom: WIR kommen ...

2018 Rom 1Nach einer kurzen Pause, umstellen auf 30 °C, eroberten wir im ersten Rundgang die Stadt. Dieser endete schließlich an einem von Herrn Glöges Geheimtipps und für viele sicher ein Highlight der Fahrt - die wohl beste Eisdiele Roms, Italiens oder der ganzen Welt. Man stelle sich vor, über 150 Eissorten – wir stellten uns der Herausforderung. Manche gerne mehrmals. Nach der Erfrischung in der ungewohnten südlichen Sonne, entschloss man sich zum Abschluss des ersten Tages schließlich noch dazu, gemeinsam die italienische Küche in Italien kennen zu lernen. Das war der Sonntag.

Am Montag ging es früh los, sodass Herr Glöge in der Villa Borghese seine Begeisterung und sein Wissen über den italienischen Bildhauer Giovanni Lorenzo Bernini unter Beweis stellen konnte. Das war schon beeindruckend. Zunächst wurde jedoch unter eigener Verantwortung der dazugehörige Park erkundet oder gemeinsam Werwolf gespielt. Danach gingen wir auch noch zum Pantheon. Das war der Montag.

21 Präsentation England Elternabend 1Auf dem Elternabend am 12.03.2020 wurden die Rahmenbedingungen der Fahrt vorgestellt. Die Präsentation findet sich hier. Um die Teilnahme können sich Schülerinnen und Schüler, die derzeit eine siebte oder achte Klasse besuchen, bewerben. Hierzu muss der Anmeldebogen ausgefüllt und ab dem 11.05. (bis 08.07.2020) bei Frau Becker oder Herrn Scholz-Steuernagel abgegeben werden.

Die diesjährige Skifreizeit fand vom 12.01. bis zum 20.01. in Österreich am Gerlossstein auf dem Hainzenberg statt. Erstmals war das Werner zusammen mit dem NiG und der Schule am Schloss aus Liebenburg in das Zillertal gefahren.

Die ca. 40 Schülerinnen und Schüler wurden für die sechs Skitage ihrer Leistung entsprechend in drei Gruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen konnten wir das Skigebiet mit seinen vier bis fünf Pisten – von denen man eine atemberaubende Sicht in die Täler hat – kennen lernen und individuell unseren Fahrstil verbessern. Neben dem Tiefschnee- und Gruppenformationsfahren mit Skiern sind wir einen Abend auf einer der längsten Schlittenbahnen des Zillertals gerodelt. Dabei fanden lustige kleine Rennen und Schneeballschlachten statt.

Am Mittwoch sind wir in die Zillertalarena gefahren, um ein neues Skigebiet kennen zu lernen und neue Erfahrungen auf mehr befahrenen Pisten zu sammeln. Da dort das Wetter leider die umliegenden Lifte lahmgelegt hatte, sind wir die nächsten Tage auf dem Hainzenberg geblieben. Dort wurde es uns nie langweilig, da wir neben dem Skifahren auch noch die Chance hatten, direkt vor unserer Haustür am kostenlosen Snowtubing teilzunehmen oder das bunt erleuchtete Eisschloss zu bestaunen.

Neben dem Sport glänzte auch das super leckere Alpenessen, wie Germgnödel und Kaiserschmarn. Nach dem Abendessen saßen wir noch bis 22 Uhr zusammen, um Uno, Werwolf, Bamm und noch vieles mehr zu spielen. Zudem wurde viel Musik gehört, gesungen, gelacht und getanzt.

Um uns ebenbürtig von der Skifreizeit und dem Schnee (mit dem viele legendäre Schneeballschlachten und gegenseitiges Einseifen ausgeübt wurde) zu verabschieden, sind wir Schüler und die Lehrer zum traditionellen Schneebaden aufgebrochen.

Die Skifreizeit gibt einem nicht nur die Möglichkeit, das Skifahren neu zu erlernen oder zu verbessern (zum Beispiel das Üben des perfekten Carvingschwungs), sondern knüpft Klassen- und schulübergreifende Kontakte. Und macht Spaß!

Janne B. und Tabea P. (Jg. 9 und 10)

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Was war Comenius? Was ist Erasmus+?

Erasmus+ ist das europäische Nachfolgeprogramm des Comenius-Programms, das im Vergleich zu Comenius noch erweitert wurde.

Das Comenius-Programm für lebenslanges Lernen ist eine Initiative der Europäischen Kommission um die Zusammenarbeit zwischen Schulen in verschiedenen europäischen Ländern zu fördern. Das Programm wurde benannt nach dem tschechischen Philosophen, Theologen und Pädagogen, Johann Amos Comenius (1592-1670), der davon überzeugt war, dass Menschen nur durch Bildung ihr volles Potenzial ausschöpfen sowie ein harmonisches Leben führen können. Er lebte in verschiedenen europäischen Ländern (z. B. Schweden, Polen-Litauen, Siebenbürgen, England, den Niederlanden und Ungarn), so dass er als Weltbürger bezeichnet werden kann, der ohne Unterlass für Menschenrechte, Frieden und die Einheit der Nationen kämpfte. Zudem wird er auch "Vater der modernen Erziehung" genannt.

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In den vergangenen Jahren haben bereits mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler am Comenius-Programm teilgenommen. Es zielt darauf ab, sowohl Schüler als auch Lehrer dabei zu fördern, die Vielfalt der europäischen Kulturen, Sprachen und Werte zu verstehen. Lehrer und Schüler besuchen ihre Partnerschulen und nehmen mit ihren Partnern an gemeinsamen Aktivitäten teil. Sie lernen mit- und voneinander - und gewinnen neue Freunde in anderen Ländern. Zudem will das Programm das Lernen an sich und das Lernen lernen förden, weiterhin steht die Entwicklung digitaler Kompetenz im Fokus.

Als Teil des Programms arbeiten Schulen und Schüler gemeinsam an Projekten. Im Zeitraum von zwei Schuljahren wird an den jeweils beteiligten Schulen gearbeitet, zwischen den Schulen  besteht reger Kontakt mittels neuer Medien (insbesondere mit Hilfe des Internets), aber auch traditionellerer Kommunikationsformen (z. B. per Telefon). Mehrfach während des Projektzeitraums treffen sich die Schülerinnen und Schüler persönlich - einmal im einen Land, ein anderes Mal in einem anderen Land. Auch diese Begegnungen dienen der intensiven Arbeit am Projekt - aber natürlich auch dem Kennenlernen einer anderen europäischen Kultur (wobei nicht nur Unterschiede, sondern oft genug auch viele Gemeinsamkeiten entdeckt werden). Für diese Besuche stellt das Comenius Programm den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften Gelder zur Finanzierung der Reisekosten zur Verfügung.