2017 Aktion ÜberblickAm Freitag, dem 1. Dezember 2017 hat die Klasse 8b gemeinsam mit allen Schülerinnen und Schülern eine Aktion durchgeführt, mit der sie auf das Thema der Diskriminierung aufmerksam machen wollten.

Im Rahmen des Medienunterrichts war die Klasse auf einen Wettbewerb gestoßen, bei dem man sich mit dem Thema „Kinderrechte“ beschäftigen sollte. Unter anderem kam die Klasse durch diesen Wettbewerb auf den Gedanken, ein Projekt gegen Diskriminierung durchzuführen.

Der 8b wurde schnell bewusst, dass dies nicht nur für ihre Klasse interessant sein könnte, sondern auch für die gesamte Schule. Mit Hilfe der Schulleitung, des Schülerrates, der Medienlehrkraft und in vielen Stunden Arbeit hat die Klasse sich überlegt, wie dieses Projekt umgesetzt werden könnte: Auf dem Sportplatz, welcher in zwei Hälften aufgeteilt wurde, befanden sich alle Schüler/innen und Lehrer/innen auf einer Hälfte. Durch einige ausgewählte Fragen zum Thema Diskriminierung wollte die Klasse erreichen, dass alle am Ende auf der anderen Hälfte stehen. Damit wollte die Klasse zeigen, wie oft man im Alltag mit Diskriminierung in Kontakt kommt – aber auch, dass man nicht allein ist und dass wir zueinander stehen.

Am Freitag, dem 26. Januar 2018, fuhren wir - Friedrich Bormann, Luigi Portwich und Jens Willgeroth - nach Berlin, um am Regionalentscheid des „GYPT“ teilzunehmen. Dafür war jedem von uns die Möglichkeit gegeben worden, aus 17 Problemstellungen eine herauszusuchen und über mehrere Monate zu erarbeiten, wovon wir jedoch nur eine nutzen konnten, bis es am 26.01. dann nach Berlin ging. Dort stellten wir unsere Forschungsarbeit dann in einem streng geregelten Präsentationsverfahren vor einer Jury und einem Wettbewerbskonkurrenten vor, welches natürlich die Präsentation selbst. Zusätzlich aber noch die sogenannte Opposition beinhaltet, bei der das eigene Wissen auf die Probe gestellt wird und zwar durch den während der Präsentation anwesenden Konkurrenten. Dieser stellt Fragen zum fachlichen Inhalt des Vortrages und versucht somit, Lücken ausfindig zu machen, um den Vortragenden herauszufordern, ob dieser über ausreichendes Hintergrundwissen über seine Arbeit verfügt. Dieses Gespräch ist von extremer Wichtigkeit für die Auswahl der Konkurrenten und zählt mit in die Gesamtwertung der Teilnehmer. Unter dem Teamnamen „Discovery Blue“ nahm Luigi mit dem Projekt „Dancing Coin“ teil, Friedrich mit der „Heron’s Fountain“ und Jens mit der „Candle in Water“. Die Projektnamen sind sämtlich in englischer Sprache, da das GYPT nach dem Regionalausscheid auf der Bundesebene fortgeführt wird und ab da nur noch in englischer Sprache gearbeitet wird, da dieser Wettbewerb zum „International Young Physicists Tournament“, dem IYPT führt. Dieser wird für Deutschland zuerst auf europäischer Ebene ausgetragen und anschließend auf weltweiter Ebene. Für zwei Leute aus unserem Team ging es bedauerlicherweise schon nach der Berlin-Runde wieder nach Hause, doch Friedrich schaffte es in die Bundesauswahl und wird vom 16. bis zum 18. Februar sein Projekt in englischer Sprache, vertieft vor einer weiteren Jury vorstellen.

Weitere Infos gibt es hier.

Jens Willgeroth (12. Jg.)

2017 LuthertagEinen Projekttag zum Thema "Luther" konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5, 6 und 7 am 26.10.2017 erleben. An verschiedensten Stationen, die über das gesamte Gebäude und die Außenflächen verteilt waren, beschäftigten sie sich mit Luthers Leben, seiner Arbeit, den geschichtlichen Hintergründen und den Auswirkungen seines Schaffens. Unter anderem konnten sie sich mithilfe von Videos, Interviews und Spielen informieren.

Dabei hat das Thema Luther tatsächlich die gesamte Schulgemeinschaft bewegt: Patenschülerinnen und Patenschüler der Jahrgänge 9-11 begleiteten die einzelnen Gruppen durch die Ausstellung. An der Vorbereitung der verschiedenen Stationen sowie der thematisch passenden Ausgestaltung waren neben den Fachgruppen Geschichte, Kunst und Religion auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8-12 beteiligt.

NADADie Klassen des zehnten Jahrganges nahmen am 24. Oktober diesen Jahres am Präventionsprojekt „Staying alive“ gegen Drogen und Alkohol am Steuer teil. In diesem Seminar, das in der Asklepios-Klinik Goslar stattfand, vermittelten unterschiedlichste Institutionen, was bei einem Autounfall geschehen kann.

Diese Institutionen waren unter anderem die Asklepios-Klinik, die Polizei, Rettungsdienste sowie die Jugend- und Drogenberatung Goslar, die Feuerwehr und die Suchtberatungsstelle für legale Drogen. Sie haben alle schon erlebt, was bei solch einem Unfall passieren kann, und wollen die Jugendlichen vor Grenzüberschreitung schützen. Das bis in den Nachmittag reichende Seminar sollte den Jugendlichen einen Einblick in den Alltag eines Helfers geben.

Finanziert wird das Seminar durch Asklepios und über die Mittel des Landrats, Hr. Thomas Brych.

Weitere Informationen findet man auf der NADA-Seite bei Facebook: NADA-Projekt

HS (Jg. 10)

 

2017 dublinVom 26. September bis zum 01. Oktober 2017 verbrachte unser Kurs seine Studienfahrt in Dublin. Am Dienstag fuhren wir früh morgens los und kann gegen Mittag dann in Dublin an. Als wir im Hostel aufschlugen, waren wir ehrlich gesagt nicht sehr begeistert davon; aber wenigstens lag es im Zentrum der Stadt. Somit konnten wir direkt nach der Ankunft die Stadt erstmal für uns selbst erkunden. Mittwochs besuchten wir das Trinity College und dessen Bücherei sowie das Book of Kells. Anschließend gingen wir noch in das Irish Whiskey Museum, wo die Hälfte unseres Kurses Whiskey verkosten durfte. Gegen Abend bereiteten wir Pizza vor und blockierten stundenlang die Öfen in der Küche, viele andere Gäste waren diesbezüglich nicht sehr begeistert. Am folgenden Tag haben wir früh morgens mit Phil (ganz rechts im Bild), unserem Busfahrer und Tour-Guide, mit der Wicklow Tour angefangen. Er erzählte uns viele lustige und interessante Dinge und wir hatten Glück, dass wir gutes Wetter hatten und durch die Berge fahren konnten. Nachdem wir dann alle müde ins Bett gefallen sind, besuchten wir am Freitag ganz entspannt das Dublin Castle, mit seiner vikingerischen Vorgeschichte und heutigen politischen Bedeutung und im Nachhinein das Kilmainham Gaol, ein uraltes Gefängnis mit langer Geschichte.

reduse 1024x678Am Donnerstag, dem 31.08.2017, informierte der Verein Die Multivision die Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in drei Blöcken über das Konzept "reduce, reuse, recycle" zum ressourcenschonenden Verhalten.
Nach der Einstiegsfrage "Wer hat heute schon Ressourcen genutzt?" war das Thema der nächsten 90 Minuten die europäische Konsumgesellschaft, nachwachsende und nicht nachwachsende Rohstoffe und deren ungleiche Verteilung weltweit. Neben der Kurzlebigkeit von Produkten - ganz nach dem Motto "verkauft, verwendet, weggeworfen" - wurde auch auf die Überlegungen eingegangen, wann das Ende des unendlichen Wirtschaftswachstums, sprich das Versiegen der nicht nachwachsenden Rohstoffe wie Kupfer und Erdöl erreicht ist.
Im Anschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, noch weiter über Umweltschutz und Ressourcenknappheit ins Gespräch zu kommen.

Tabea S. (Jg. 12)

WorkshopAm Freitag, den 25.08.2017, fand am Werner-von-Siemens-Gymnasium ein Workshop für die Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse statt. Herr Samuel Meffire aus Bonn leitete den Workshop und tauschte sich mit den Kindern und Jugendlichen, bei denen es sich hauptsächlich um Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und dem Iran handelte, über deren Ziele und Wünsche aus. Herr Meffire thematisierte unter Einbeziehung von eigenen Erfahrungen, welche Faktoren für das Erreichen von Zielen wichtig sind, und sensibilisierte die Kinder und Jugendlichen auch dafür, welche Hürden es zu überwinden gilt und an welchen Stellen es aufgrund kultureller Unterschiede zu Kommunikationsproblemen und Missverständnissen kommen kann. Unterstützung erhielt Herr Meffire von zwei Dolmetschern (für Arabisch und Farsi/Persisch), die für den Arbeiter-Samariter-Bund in Bad Harzburg arbeiten.

2017 joachim.franzAm Montag, dem 14.08.2017, fand in der Aula des WvS der Vortrag „Sei dein eigener Held“ statt. Gehalten wurde er vom Extremsportler Joachim Franz, der gegen die Krankheit AIDS kämpft. Gefördert wurde dieser Vortrag von der Braunschweigischen Sparkasse. Der Vortrag dauerte fast zwei Schulstunden und es nahmen alle Klassen des achten bis zehnten Jahrganges teil.

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Der Vortrag „Sei dein eigener Held“ unter dem Schlagwort „Glück“ versprach nicht zu viel; lebendig und fesselnd gehalten verfolgte man aber Joachims Geschichte. Sein Vortrag beinhaltete seine berührenden Erlebnissen, seine harten Zeiten, Erfolge, Niederlagen und vor allem Glück. Denn das war das Thema des Vortrages, in dem er den Schülern darlegen wollte, wie sie ihr ganz persönliches Glück erreichen können. Abgeschlossen wurde das Ganze durch eine Fragerunde der Schüler. Nach dem Vortrag hatte jeder einige Eindrücke zu verdauen, aber auch viele neue Ideen mitgenommen.

Für mehr Informationen über Joachim Franz finden sie unter folgendem Link: www.joachim-franz.com

Henry S. (10. Jg.)

Foto CarmenCarmen Albeshara gehört zu den vielen Menschen, die aus ihrem Heimatland Syrien aufgrund des Krieges dort geflüchtet sind. Seit Januar 2016 lebt sie nun in Deutschland und ist seit Ende Juni 2016 Schülerin am Werner-von-Siemens-Gymnasium. Momentan besucht sie die 11. Klasse und verfolgt das Ziel, an unserer Schule das Abitur zu erwerben. Anschließend möchte sie gerne Informatik studieren.

Carmen ist vielen Lehrkräften unserer Schule von Beginn an positiv aufgefallen, weil sie mit hoher Motivation und in relativ kurzer Zeit beachtliche Deutschkenntnisse erworben und schon früh am regulären Fachunterricht teilgenommen hat. Aufgrund ihrer schnellen Auffassungsgabe, hohen Leistungsbereitschaft sowie ihres Engagements für Mitschülerinnen und Mitschüler wurde Carmen vorgeschlagen, sich bei der START-Stiftung, die begabte und engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund fördert, zu bewerben.

Von einzelnen Lehrkräften der Schule unterstützt reichte Carmen Anfang dieses Jahres ihre Bewerbung bei der START-Stiftung ein. Nachdem Sie dann im Mai zu einem Auswahlgespräch eingeladen wurde und die Mitarbeiter der START-Stiftung von ihren Qualitäten überzeugen konnte, erhielt sie im August eines der begehrten Stipendien der START-Stiftung, welches ihr eine zusätzliche finanzielle sowie ideelle Förderung und damit neue Chancen und Perspektiven bietet.

Zum Erwerb dieses Stipendium gratulieren wir Carmen an dieser Stelle ganz herzlich!